Umgebung

Hradec u Stoda ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten in der nahen und weiteren Umgebung. In Hradec und Umgebung finden Sie noch viele andere Gelegenheiten zur Erholung. Um mehr zu erfahren lesen Sie unten.

Hradec u Stoda

Die Dorfgemeinde Hradec u Stoda breitet sich auf dem linken Ufer des Flusses Radbuza 350 m über dem Meer und 3 km westlich von der Stadt Stod aus. Auf dem südwestlichen Rand befindet sich eine uralte Burgstätte.

Die Geschichte des Dorfes Hradec greift mehr als 1000 Jahre in die Vergangenheit zurück, als der Ort zu den bedeutenden slawischen Siedlungszentren gehörte. Bis 1186 gehörte Hradec zu dem Stift Kladruby. Aber im Jahre 1284 stiftete König Wenzel II. das Dorf den Prämonstratenserinnen in dem Frauenkonvent in dem nah liegenden Chotěšov (deutsch Chotieschau). Aus dem Jahre 1354 stammt ein Hinweis auf die Kirche des heiligen Vojtěch (Adalbert). Im Jahre 1406 schlug der chotieschauer Propst Sulek die bayerische Söldnertruppe des deutschen Gegenkaisers Ruprecht von der Pfalz, die die Region peinigte, in der Schlacht bei Hradec. Auf die Aufforderung des Königs Wenzel IV sammelte der Propst Sulek etwa 7,000 Mann starkes Heer und viele Wagen, wartete hinter dem Dorf Hradec auf den Feind und schlug ihn durch einen schnellen Ausfall aus dem Lager. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurden in das Dorf auf Veranlassung der Klosterherrschaften deutsche Siedler geholt, deren Nachkommen nach dem Jahr 1945 nach Deutschland ausgesiedelt wurden. Im Jahre 1921 lebten im Dorf 628 Einwohner, davon meldeten sich 540 zu der deutschen Nationalität. Die Kirche des heiligen Jiří (Georg) aus dem 14. Jahrhundert ist ebenso wie die slawische Burgstätte ein Kulturdenkmal. Nach dem Dorfbrand im 1773 wurde die Kirche wieder aufgebaut. Der Hauptaltar stammt aus der Frühbarockzeit und aus der gleichen Zeit kommen auch die seitlichen Altäre. Rundherum der Kirche breitet sich der ehemalige Friedhof aus. Interessant ist auch das Barockgebäude der Pfarre, Hausnummer 1. In der großen Villa aus dem Jahr 1910 wurde vor dem 2. Weltkrieg ein Sanatorium des Dr. W. Linharts, des Nachfahren der berühmten ärztlichen Familie aus Hradec, errichtet. Heute residiert hier das Gemeindeamt Hradec u Stoda. Nordöstlich von der Kirche wurde um die Wende des 19. zum 20.Jahrhundert ein Stockhaus der örtlichen Schule aufgebaut. In der Lokalität westlich vom Dorf, die „na Hrobech“ (auf Gräbern) genannt wird, befindet sich eine große slawische Burgstätte aus dem 9. – 13. Jahrhundert mit Wällen und Schutzgraben. Die Burgstätte ist zweiteilig und breitet sich auf einer Fläche von ungefähr 6 ha aus. Hier stand die Kirche des heiligen Laurentius, die schon im 1298 erwähnt wurde. Bei der Kirche entstand etwa im 14. Jahrhundert eine Festung. Die Kirche des heiligen Laurentius wurde im 1669 etwa um die Hälfte vergrößert, gewölbt und mit größeren Fenstern ausgelichtet und mit Türmchen versehen. Sie wurde zum letzten Mal in 1768 repariert. Nach Auflösung des Klosters in Chotěšov wurde die Kirche geschlossen, verkauft und letztendlich abgerissen.

Durch die Burgstätte, die heute zum größten Teil mit Familienhäusern bebaut ist, führt die Strasse nach Lisov. 1,5 km südlich von der Gemeinde auf dem rechten Ufer des Flusses Radbuza breitet sich eine Gruppe von ca.40 - 50 urzeitlichen Grabhügel einer bisher noch nicht bestimmten Kultur aus. Eine Eisenbahn-Steinbrücke mit drei Bogen spannt sich über dem Tal zwischen dem Dorf und der slawischen Burgstätte. Unter dem Dorf an der Radbuza liegt eine Stahlbeton-Bogenbrücke. Unter dem nordwestlichen Dorfrand finden Sie einen alten überfluteten Steinbruch, der in Sommer zum Baden genutzt wird.

Stod

Die Stadt Stod liegt ca. 25 km südwestlich von Pilsen in flachem Tal, durch welches der Fluss Radbuza mit seinem Nebenfluss Merklínka fließt. Die erste historische Erwähnung über diese Lokalität stammt aus dem Jahr 1235, wenn der König Wenzel I. das Dorf genannt Stod dem nahe liegendem Kloster der Prämonstratenserinnen in Chotěšov stiftete. Gemäß den archäologischen Funden ist die Besiedlung im Raum der gegenwärtigen Stadt weitaus älter. Für die Gemeinde ist sehr wichtig die Jahreszahl 1315, wenn der König Johann von Luxemburg das Dorf vom Dorf auf Marktflecken erhob. Das deutet auf schnelle Entwicklung der Gemeinde, die auf einem wichtigen Handelsweg zwischen Osten und Westen lag, hin. Im 1363 unter der Regierung des Königs Karl IV wurden der Stadt Stod weitere Rechte und Privilegien eingeräumt. Es war das Erbrecht, Jurisdiktion, Privileg der Stadtbuchführung und das Privileg der Verwendung des Stadtsiegels, das bis 1850 verwendet wurde. Im 1544 wurde der Stadt das Recht eine Mälzerei und Brauerei zu gründen erteilt. Sechs Jahre später hat der Kaiser Ferdinand I. dem Marktflecken das Recht einen Jahrmarkt zu halten verliehen. Ein weiteres bedeutendes Datum für Stod war das Jahr 1547, wenn hier eine Poststation errichtet wurde. Eine Katastrophe für den Marktflecken war der dreißigjährige Krieg. Laut den Unterlagen aus dem Jahre 1654 blieben in der Stadt nur 230 Einwohner übrig. Das hatte zur Folge, dass Familien aus Teplá und Bayern zur weiteren Ansiedlung geholt wurden und dadurch kam es zur Germanisierung der Region. Im Jahre 1850 wurde der Marktflecken zur Stadt erhoben. In dieser Zeit standen hier schon 180 Häuser, in welchen über 1500 Einwohner lebten. Die Entwicklung der Stadt wurde durch den zweiten Weltkrieg unterbrochen. Nach der Befreiung wurden die meisten deutschen Einwohner nach Deutschland abgeschoben. Zurzeit hat die Stadt nicht ganze 3 600 Einwohner. Für weitere Informationen über die Stadt Stod klicken Sie hier.

Krankenhaus

Das Krenkenhaus befindet sich am Stadtrand von Stod in der Hradecká Straße (ca. 3 km von der Pension entfernt).

Verpflegung

Ca. 50 m von der Pension befindet sich ein Lebensmittelladen COOP TUTY. In den umliegenden Städten Stod und Holýšov gibt es einige Restaurants, Gaststätten und Lebensmitteläden.

Baden

Im Sommer baden die Einwohner aus Hradec und Umgebung in dem ehemaligen überfluteten Steinbruch am Rande des Dorfes (ca. 500 m von der Pension entfernt). Das Baden im Steinbruch ist umsonst und im Sommer ist hier ein Imbissstand geöffnet.

Radfahrtouristik

In der Region gibt es viele Radfahrstrecken. Sie können Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten in der Umgebung machen. Sehr beliebt sind Ausflüge, die über die Stadt Dobřany führen, wo die Radfahrer sehr oft eine Pause machen, um das ausgezeichnete Bier zu kosten.

Hipotouristik (Pferdetouristik)

In dem nahen Červený mlýn (ca. 1 km von Hradec) haben Sie die Möglichkeit auf Pferden auszureiten. Hipotouristik ist zurzeit sehr beliebte Tätigkeit.

Golf

Der Golf Club Alfrédov befindet sich etwa 10 km von Hradce u Stoda. Der 18-Loch Golfplatz gehört zu den längsten in der Tschechischen Republik.

Sonstige Sporte

Das Stadionareal in der Stadt Stod bietet ein gutes Umfeld für Sportler. Das Areal umfasst eine Turnhalle, Außensportplatz mit Kunststoffoberfläche, Tennisplätze, Volleyballspielplätze, Fußballspielplatz und eine Laufbahn.

Freilichtkino

Im Areal des Stadions befindet sich auch das Freilichtkino, wo bei gutem Wetter (meistens in den Sommermonaten) regelmäßig Kinofilme vorgeführt werden.

Fischerei

Die Angler können versuchen den Fisch ihres Lebens auf dem Fluss Radbuza, in dem ehemaligen Steinbruch oder im Revier des Golfclubs Alfrédov zu fangen.

Ausflugmöglichkeiten

  • Hradec u Stoda (Kirche des hl. Georg, Wochenendhausgebiet)
  • Stod (alte Post, Kreuzberg)
  • Dobřany (Bier, Kirche des heiligen Vitus, Kirche des heiligen Nikolaus, Steinbrücke, ...)
  • Chotěšov (Kloster)
  • Stříbro (Rathaus, hussitische Bastei, Friedhofkirche der Maria-Himmelfahrt, ...)
  • Kladruby (Kloster)
  • Horšovský Týn (Schloss, Schlosspark)
  • Koloveč (Museum der Technik und des Handwerks)
  • Plzeň (Kirche des heiligen Bartholomeus, Synagoge, ZOO, Brauerei, ...)
  • Domažlice, auf deutsch Taus (Klobouk u Kouta, Berg Vavřineček mit der Kapelle des heiligen Laurentius, Rathaus, Aussichtsturm, ...)